Unterstützung

Gesellschaftssteuerbegünstigung

1. § (1) An Stelle des Punktes 9., Absatz (1), §2. des Regierungserlasses 107/2011. (VI. 30.) (im Nachstehenden: R.) über die Ausstellung, Anwendung und die Regeln zur Abrechnung und zur Kontrolle der Unterstützungsbestätigung, sowie über die Regeln der Rückzahlung bei Schau-Mannschaftssportarten rückt folgende Anordnung ein:

Diese sogenannten „Schau-Mannschaftssportarten“ sind: Fußball, Handball, Basketball, Wasserball, und das Eishockey. Sportartorganisationen, die die Unterstützung aufnehmen: Landes Fachverband des Schau-Mannschaftssportes, die als Mitglied davon funktionierende Sportorganisation, oder eine im Interesse der Entwicklung des Schau-Mannschaftssportes gegründete gemeinnützige Stiftung.

Nach Unterstützung des Schau-Mannschaftssportes steht den Unternehmen zweifache Begünstigung zu, da sie nicht nur die zu zahlende Steuer reduzieren können, sondern auch die unter diesem Titel verrechneten Kosten werden vom Gesellschaftssteuer-Gesetz als anerkannte Kosten behandelt. Die Steuerbegünstigung kann ausschließlich nur aufgrund einer Bestätigung in Anspruch genommen werden, die auf Anforderung der an der Begünstigung beteiligten professionellen, Amateur Sportorganisation, gemeinnützige Stiftung von dem Landessportart-Fachverband des Schau-Mannschaftssportes ausgestellt werden, nachdem er das Sportentwicklungsprogramm der unterstützten Organisation zugestimmt hat. Die Unterstützung kann unter anderen für die Nachwuchs-Erziehung, für die Funktionsartigen Aufwendungen, für die Entwicklung der Infrastruktur verwendet werden.

Die Ausstellung der Unterstützungsbestätigung hat über die Zustimmung des Sportprogramms hinaus auch andere Voraussetzungen, so unter anderen, dass die unterstützte Organisation keine abgelaufenen Gemeinschulden haben darf, und dass diese mit der früher erhaltenen staatlichen Unterstützung entsprechend abrechnen konnte. Darüber hinaus darf diese nicht unter Konkursverfahren, Liquidation, Endabrechnung oder Zwangs-Endabrechnung stehen, ihre Funktion wurde früher vom Gericht nicht eingestellt, ferner, dass kein Verfahren zu ihrer Aufhebung anhängig ist, sie steht nicht unter Wirkung eines Ausschließens aus der Unterstützung.

Bei für Amateur- beziehungsweise professionellen Sportorganisationen geleisteter Unterstützung ist es eine weitere Vorschrift, dass diese an irgendeiner der Meisterschaften teil nehmen, zur Teilnahme das Recht erobern, oder aufgrund einer abgeschlossenen Vereinbarung mit einer Hochschulanstalt die Versorgung organisierter Sporttätigkeit garantieren.

Bei Unterstützung von Immobilien-Investitionen, Erneuerungsarbeiten mit sportlichem Ziel hat die Ausstellung der Bestätigung auch andere, speziellen Voraussetzungen, so zum Beispiel: die Investition muss bis zum Ende des vierten Jahres nach Ausstellung der Bestätigung in Betrieb genommen werden. Der Gesamtwert der ausgestellten Unterstützungs-Bestätigungen darf 90 Prozent der im Sportentwicklungs-Programm der unterstützten Organisation aufgeführten Ausgaben, 90 Prozent der mit dem Rivalisieren zusammenhängenden Kosten, 50 Prozent der Aufwendungen persönlicher Art, innerhalb der Bildungsaufgaben bei allgemeiner Bildung 60 Prozent der Kosten, bei spezieller Bildung 25 Prozent, 70 Prozent der gesamten Investitions- und Erneuerungskosten im betroffenen Jahr nicht überschreiten. Den restlichen Betrag (in diesem Falle %) hat die Sportorganisation, oder ihr Betreiber zur Verfügung zu stellen.

Hauptsächlich geht es hier darum, dass die Sportorganisation selbst entscheidet, an welcher Ausschreibung, mit welchen Konditionen und mit welcher Summe sie sich bewerben möchte, im wesentlichen sollen hier der Eigenanteil und die Gesellschaftssteuer der mitwirkenden Unternehmung geschaffen werden.

Falls sich eine Wirtschaftsgesellschaft entscheidet, ihre Gesellschafts-Gewinnsteuer an eine der oben erwähnten Sportorganisationen zu überweisen, so lohnt es sich auch für sie und die Sportorganisation kommt auch gut weg.

Ein einfaches Beispiel: falls die Gesellschafts-Gewinnsteuer einer Wirtschaftsgesellschaft 10 Millionen Forint beträgt, und diese diesen Betrag den Sportart-Organisationen zum Beispiel zur Investition von Gegenstandmitteln anbietet, so stellt sie bei 70%-iger Unterstützung 7 Millionen Forint der Sportart-Organisation zur Verfügung. Die restlichen 3 Millionen Forint, die sie an den Staat einzahlen sollte, reduziert sich auf 2,3 Millionen Forint, da 10% von 7 Millionen kann sie in ihrem Unternehmen für eigene Investitionen behalten. Zusammengefasst: von 10 Millionen Forint Steuer = 7 Millionen Ft. Unterstützung + 2,3 Millionen Forint Steuer + 700 Tausend Forint bleibt als eigene Quelle für eigene Investitionen. Die Unterstützung ist also für beide Parteien vorteilhaft.

Auf der Sprache der Zahlen gesprochen, etwa 1078 Sportorganisationen haben ihren Antrag bei dem Ungarischen Fußballverband in einem Gesamtwert von 30 Milliarden Forint eingereicht, wovon der Verband schätzungsweise 20 Milliarden auch zustimmt. Von den Anträgen handelte es sich bei 6 St. um Beträge über 500 Millionen Forint, diese müssen von dem Vorstand des MLSZ extra genehmigt werden.

Der von der Fußball-Fachsektion des Csákvári Torna Klubs beantragte Betrag beläuft sich auf 122 Millionen Forint, wovon 20 Millionen für die Nachwuchserziehung, und 102 Millionen Forint für die Entwicklung der Infrastruktur beantragt wurden. Dieser Betrag wurde auch gewonnen. Innerhalb der Ausschreibung ist die Entwicklung der Infrastruktur mit 70 % finanziert, die Höhe des Eigenanteils beträgt also 30 %, gegenüber dem Verhältnis von 90% – 10 % bei der Nachwuchserziehung.

Selbst das Bewerbungsschreiben enthält vor allen Dingen den Kauf von Sportgeräten für die verschiedenen Altersklassen-Mannschaften, innerhalb des Klubs die Rekonstruktionsarbeiten der Umkleideräume, den Ausbau des Bewässerungssystems, die Modernisierung der Beleuchtung und den Bau des Kunstrasen-Fußballfeldes.